„Es war eine typische Kleinigkeit. Wieder einmal waren wir uns uneinig. Und wie immer wusste ich nicht, was ich antworten sollte. Ich war wie erstarrt.

Erst Tage später kam mir in den Sinn, was ich hätte sagen können… aber dann war es ja zu spät… Ich bin einfach nicht gut mit Konflikten.“

So erzählte mir letzte Woche ein Mann in unserem Coaching. Er fühlte sich schlecht und machte sich Vorwürfe – doch innerhalb 60 Minuten haben wir das Blatt gedreht!

Als er ging, wusste er, wie er seine Kommunikation verbessern und mit den „blöden Gefühlen“ umgehen konnte – und fühlte sich wieder in seiner Kraft. 💪

Und wenn auch du dir öfters Selbstvorwürfe machst und dich von ihnen lösen möchtest, dann ist dieser Blog-Artikel für dich!

Ich geb dir ein Beispiel aus meinem Kurz-Urlaub vor ein paar Wochen. Denn es ist ein wunderbares Bild, das auch du nutzen kannst, um dich von Selbstvorwürfen zu befreien.

Neulich hat sich alles gefügt…

Was vor 5 Jahren als Gedanke und Wunsch begann, wurde neulich Wirklichkeit… – ein Paragliding-Flug am Tegernsee! Im Tandem natürlich, da ich ja keine Ahnung vom Fliegen hab.

Damals, vor 5 Jahren, saß ich auf dem Wallberg am Tegernsee in der Wiese und schaute den Paraglidern zu, die von dort aus in die Luft abhoben und ihren Flug mit Blick auf den See starteten. Es war so entspannend, sie zu beobachten.

Sie glitten so mühelos in die Luft.
So entspannt.
So leicht.

Es sah so gemütlich aus.
So einfach.
So natürlich.
Und so sanft.

Und in mir wuchs der Wunsch: das will ich auch mal erleben!

In meinem Umfeld war ich damit die Einzige. 😂 Niemand konnte meine Begeisterung so recht nachvollziehen. Und im Saarland ist das mit dem Tegernsee auch ein bisschen schwierig …

Doch neulich hat sich alles gefügt. Mein Wunsch wurde Realität.

Es war so spontan, dass ich keine Zeit mehr hatte, mich dafür umzuziehen.

Es war nicht nur eine wunderbare Erfahrung, mit auch unerwarteten Aspekten.
Ich hab auch noch mal etwas über unsere menschliche Psyche gelernt.

An diesem Tag hab ich nicht nur erlebt, sondern auch wieder mal begriffen:

Wie wir mit uns selbst umgehen, wenn etwas nicht klappt, entscheidet über Erfolg oder Misserfolg!

Nicht der „Fehler“ als solcher!

Was passiert, wenn ich mich selbst verurteile?

Mein Start hat nicht auf Anhieb geklappt. Es war auch fast zu erwarten gewesen. Wenn auf einen Schlag 45 km/h Gegenwind auf mein eher zartes Körpergewicht treffen, kann es schon mal zu einem kleinen „Kräfte-Gerangel“ kommen.

Hier zeig ich dir das Video von meinem Start (41 Sekunden):

Aber das Schöne war: Ich habe mich keine Sekunde lang verurteilt. Kein „Das hätte ich besser wissen müssen“. Kein „Warum hab ich das (schon wieder) falsch gemacht?“

Ich hab einfach auf meinen Flugbegleiter gehört und bin seinen Anweisungen gefolgt, und das bedeutete:
Fehler korrigieren. Durchstarten. Fliegen.

Und ich dachte: Was wäre, wenn wir das auch in anderen Lebensbereichen so machen würden?

Warum mache ich mir ständig Selbstvorwürfe?

In meinen Coachings und Gruppen erlebe ich es immer wieder:

Die Frauen und Männer bemerken, womit sie zum Misslingen der Beziehung beitragen, und was nicht gut läuft. Zum Beispiel mit einem ihrer Kommunikations-Fehler.

Sie erkennen ihn, vielleicht auch das Muster, und was passiert dann?

Statt ihn zu korrigieren, fühlen sie sich erst mal schlecht und versinken in innerer Kritik.

Dann gibt es so Gedanken wie:

  • „Warum ist mir das schon wieder passiert?“

  • „Wann lerne ich es endlich?“

  • „Ich hätte es doch wissen müssen“ etc.

Gerade nach einem Streit oder wenn die Kommunikation nicht gut lief, fühlen sich viele schuldig – nicht selten über Stunden oder sogar Tage hinweg.
Aber woher kommt das?

Häufig liegt es daran, dass wir bestimmte Kommunikations-Muster unbewusst immer wiederholen.
Manchmal wissen wir es nicht besser. Und manchmal ist es wie ein Automatismus, ein Reflex.
Und wenn wir dann erkennen, dass unsere Reaktion nicht hilfreich war, schalten wir um auf Selbstvorwurf.

Selbstvorwürfe sind quasi ein „Zeichen der Erkenntnis“. Wir haben den Fehler bemerkt.

Und Selbstvorwürfe sind ein Versuch, sich dazu zu bringen, es beim nächsten Mal besser zu machen. Sie halten die Erinnerung aufrecht.

Bei Licht betrachtet ist das natürlich eine Strategie, die nicht funktioniert. Sie ist nicht logisch. Nur psycho-logisch.

Denn du kannst dich schlecht fühlen und dir Selbstvorwürfe machen, so lange du willst – es korrigiert nicht den Fehler!

Bevor ich dir mögliche Lösungen aufzeige, lass uns noch etwas genauer bewusst machen, welche typischen Kommunikations-Fehler wir machen.

Denn Bewusstheit ist die halbe Miete.

Klassische Kommunikationsfehler, die zu Schuldgefühlen führen

 

1. Zu schnelles Reagieren statt Zuhören

Kennst du das auch?

Du gießt Öl ins Feuer, statt erst mal zu atmen? Du redest, bevor du nachgedacht hast?
Bevor du überhaupt genau weißt, worum es geht, verteidigst du dich schon oder gehst in den Gegenangriff?

Würdest du erstmal 20 Sekunden ausatmen, bevor du antwortest, würde es bereits einen Unterschied machen!

2. Sarkasmus oder Ironie als Schutzschild

Kennst du den Ausspruch: Verletzte Menschen verletzen Menschen?
Genau das passiert bei Sarkasmus.
Wir fühlen uns verletzt – und Sarkasmus ist ein Frustventil, das wiederum dein Gegenüber kränken kann.

Wenn du dich um die Heilung und Transformation deiner Gefühle kümmern würdest, würde Sarkasmus überflüssig werden.

3. Schweigen, obwohl etwas wichtig ist

Du sagst nichts, obwohl du etwas zu sagen hast oder brauchst.
Vielleicht aus Angst vor Streit oder Ablehnung. Um des „lieben Friedens willen“. Oder auch, weil dir die passenden Worte fehlen.
Und danach machst du dir Vorwürfe: „Warum habe ich wieder nichts gesagt? Jetzt ist es zu spät.“

In meiner Erfahrung ist es meistens NICHT zu spät. Wir können auch im Nachhinein das Gespräch nochmal aufgreifen und uns einbringen!

4. Alte Muster wiederholen, obwohl du’s besser weißt

Der Klassiker. Du weißt genau, dass es dir nicht gut tut oder nicht funktioniert. Trotzdem passiert’s.
Trotzdem regst du dich auf, unterbrichst oder wirst laut. Z.B.
Und wenn du es dann bemerkst, verstrickst du dich mental in Vorwürfen und Angriffen.

Gute Kommunikation ist lernbar!

Das sind typische Fehler, und ich kann dich nur ermutigen, aktiv über gute Kommunikation zu lernen, so du über diese typischen Fallen hinauswachsen und souverän und handlungsfähig werden kannst!

Du kannst direkt hier starten, mit meiner 7-Schritte-Kommunikations-Anleitung.

Sie gibt dir kraftvolle Kommunikations-Werkzeuge und passende Formulierungen, mit denen du die Kommunikation zu einem erfolgreichen Ergebnis führen kannst – auch wenn der andere nicht mitmacht!

Hol sie dir hier:

Wie komme ich aus der Gedankenspirale von Selbstvorwürfen raus?

Mein erstmal missglückter Start ist so eine wunderbare Metapher: Dinge werden schief laufen. Das gehört dazu.

Was wir in solchen Momenten brauchen, ist nicht noch mehr Härte mit uns selbst – sondern Mitgefühl, Selbstvergebung und Korrektur.
Aufstehen, Krönchen richten und nochmal probieren -statt ein mentales Drama zu veranstalten!

Die Zeit, die du mit Selbstvorwürfen verbringst, ist die Zeit, in der du nicht den Fehler korrigierst, sondern aktiv drin stecken bleibst und dich suhlst!

Genau diese Zeit könntest du stattdessen nutzen, um den Fehler zu korrigieren – und zu fliegen!

Stell dir vor, ich hätte oben am Berg angefangen, mich selbst anzugreifen und mich schlecht zu fühlen, weil der erste Start nicht geklappt hat wie geplant! Was wäre passiert?

Ich wäre vermutlich noch mehr gestolpert, hätte vielleicht sogar noch meinen Begleiter zu Fall gebracht, hätte vielleicht versucht, abzubrechen, während der Schirm sich trotzdem gehoben hätte…
Und dann hätte ich den Flug nicht genießen können, weil ich innerlich mit der Peitsche beschäftigt war…

Das wäre wirklich Verschwendung gewesen!

Wie lerne ich, mich selbst zu akzeptieren – trotz Fehler?

In meinem Kommunikations-Coaching-Programm für Frauen ist das eines der wertvollen Werkzeuge, die du lernst:

Du lernst nicht nur, wie typische Kommunikationsfehler entstehen und wie du sie – auch in stressigen Momenten – vermeiden kannst.

Du lernst vor allem, wie du:

  • Selbstmitgefühl entwickelst – auch wenn du gerade nicht perfekt warst

  • dich aus der inneren Kritik löst, wenn du dich mal wieder selbst verurteilst

  • Verantwortung übernimmst, ohne dich kleinzumachen

  • Fehler korrigierst, ohne dir vorher innerlich die Peitsche zu geben

So dass du mehr Zeit hast, „den Flug“ zu genießen!

Denn ja, Fehler passieren! Aber sie sind kein Problem, wenn wir nicht in Schuld und Scham stecken bleiben, sondern sie mit Klarheit und handfesten Werkzeugen korrigieren und über sie hinauswachsen!

In meinem Coaching-Programm für Frauen lernst du das – und so viel mehr.
Die Türen zu diesem Programm öffnen wieder in Kürze.

Die Plätze sind wie immer begrenzt und begehrt. Über die Warteliste erhältst du einen zeitlichen und finanziellen Vorsprung.

Daher schau dir die Infos an und setz dich auf die Warteliste:

Selbstmitgefühl statt Selbstverurteilung

Wenn du gerade mitten in einem Beziehungsthema steckst, in dem du dich selbst anklagst, frag dich:

  • Welche Gefühle fühle ich im Moment?
    Mach es für dich konkret und spezifisch: Fühlst du Frust, Ärger, Verletzung, Enttäuschung, Traurigkeit, Unzulänglichkeit, Resignation, oder etwas anderes?

  • Wie wäre es, dann erstmal bewusst ein paar Mal tief und lang zu atmen?

  • Was würdest du deiner besten Freundin sagen, wenn sie in dieser Situation wäre?

  • Wie könntest du dir selbst jetzt einen kleinen Schritt entgegenkommen, statt dich zu verurteilen?

Du hast die Wahl – auch wenn es sich nicht so anfühlt:
Du kannst deiner inneren Härte mit noch mehr Härte begegnen.
Oder du wählst, dieser Härte mit Sanftheit zu begegnen!


Wie auch immer das ganz genau geht. Auch wenn dein Verstand keine Ahnung hat.

Ich erinner dich:
Du hast auch Laufen gelernt, ohne zu wissen, wie es geht.

Aber du wolltest und warst neugierig und naiv genug, um anzufangen. Und dann beharrlich genug, um es zu lernen.

Genauso fangen Selbstmitgefühl und Selbstvergebung an:

Deine Wahl und bewusste Entscheidung ist der erste Schritt!

Und lass dich atmen. Ich mein das wort-wörtlich!
Denn bewusstes Atmen hilft.

Wenn du Unterstützung von mir möchtest, meld dich gerne und/ oder starte mit der 7-Schritte Kommunikations-Anleitung.

Alles Liebe und frohes Schnaufen,

Anne-Kathrin

So gelingt dir jedes Gespräch!

7 Schritte, wie du jeden Dialog zu einem erfolgreichen Ergebnis führst

 

 

Trag dich ein und starte mit dieser 7-Schritte Kommunikations-Anleitung* für wichtige oder schwierige Gespräche.

 

Super, Schritt 1 hat geklappt! Schritt 2: Bitte schau in deine Mails - ggfs. auch Spam -, denn du musst deine Anmeldung noch bestätigen, bevor ich dir die Kommunikations-Anleitung senden darf. Bei Schwierigkeiten, melde dich: team@anne-kathrin.de