Warum sich unsere Wege trennen

Vor gut zehn Jahren habe ich meine ersten Rosenstöcke gepflanzt. Ich liiiiebe Rosen. Ich liebe ihren Duft, und sie verkörpern für mich Anmut und Schönheit. Also gab ich mein Bestes, sie gut und mit Liebe zu pflegen.

Eines Tages kam ich heim und sah, dass meine Rosen um 2/3 zurückgeschnitten waren und nur noch ein klein wenig von ihren Stämmen übrig war. Voll gekappt, bis auf die letzten Zentimeter.

Uaaaah!!!!

Ich weiß noch ganz genau, wie mir die Luft wegblieb und mein Herz blutete!
Ich war sicher: das war’s!
Von diesem radikalen Rückschnitt würden sie sich nicht erholen.

Die Person, die es so gut gemeint und sich um sie gekümmert hatte, versicherte mir, dass es genau so sein müsse, weil sie dann umso buschiger und schöner wieder weiter wachsen würden.

Mir blieb nichts anderes übrig, als abzuwarten… Und tatsächlich, im nächsten Jahr blühten sie umso schöner, und ich erfreue mich an ihnen bis heute.


Wie mit Rosen ist es in manchmal in unserem Leben so, dass wir Dinge zurückschneiden und uns trennen müssen, damit andere Dinge besser und schöner blühen können.

Und ich hab gemerkt, dass in meiner Praxis ein Rückschnitt fällig ist.


Nach ziemlich genau 13 Jahren habe ich entschieden, mich von den Tages– und Wochenendseminaren zu trennen.


Versteh mich nicht falsch, ich liiiiebe diese Veranstaltungen!
In so kurzer Zeit passiert so viel Transformation. Es ist ein Segen und macht auch sehr viel Freude.

  • Ich habe erlebt, dass am 3. Seminartag eine Schmerzpatientin nach 20 Jahren zum ersten Mal schmerzfrei aufgewacht ist.
  • Ich habe erlebt, dass Ehen gerettet und aus familiären Hass-Beziehungen Freundschaft wurden.
  • Und ich habe mir sagen lassen, dass in einem Wochenende mehr Heilung geschehen ist als in all den Jahren Therapie.


Wow.
Doch in der Summe meiner verschiedenen Projekte und in meinem Leben ist dieser Rückschnitt fällig.

Daher werde ich für nächstes Jahr keine Tages- und Wochenend-Seminare mehr einplanen.


Ich lasse dich das deshalb jetzt schon wissen, damit auch du dich möglicherweise verabschieden kannst.

Wenn du also als alter Hase nochmal teilnehmen oder als neuer Hase es noch erleben möchtest, hast du noch jeweils einmal die Gelegenheit:

  • in eineinhalb Wochen (26./27. Oktober) findet ein letztes 2-Tage-Seminar, und
  • am 30. November ein letztes Tagesseminar statt.



Thematisch haben wir natürlich eine Ausrichtung, aber wie immer gestalte ich diese Seminare sehr flexibel und prozess-orientiert, d.h. wir passen sie deinen und unseren Bedürfnissen an.


Übernächstes Wochenende heißt es:
„Veränderung wagen und Herausforderungen meistern“.

Wenn du daran Interesse hast, melde dich bitte **bis am kommenden Sonntag** (20.10.) an.

--> Hier geht’s zu den Infos und der Anmeldemöglichkeit.




Beim Tag am 29. November heißt unsere Ausrichtung:
„Wer l(i)eben will, muss fühlen können.“

--> Hier sind die Infos und die Anmeldemöglichkeit.

 


Und auch, wenn wir uns dem Ende zu bewegen, bleiben die Plätze natürlich begrenzt, und wer zuerst kommt, mahlt zuerst.



Falls dir bei diesen Neuigkeiten die Luft weg geblieben ist oder dein Herz blutet - atme!

Im Ernst! Atme!

Und sei gewiss: es wird etwas Gutes daraus entstehen.



Hab 'ne gute Woche und frohes Schnaufen,

Anne-Kathrin

 

P.S.: Wenn sich irgendwo in Deutschland, Österreich, Luxemburg oder Schweiz eine kleine Gruppe findet, die mich gerne zu sich einladen oder zu mir kommen möchte, können wir gerne ins Gespräch gehen. Nur ist es für mich nicht länger stimmig, Seminare im Voraus zu planen und selbst zu organisieren.