Wie negative Gefühle deine Schönheit hervorbringen können

10.09.2015 von Anne-Kathrin Koch

Als junge Erwachsene hätte ich von mir behauptet, dass ich ein emotionaler Mensch sei. Dann lernte ich die Psychologie der Vision kennen und musste feststellen, dass ich nicht wirklich viel von Gefühlen verstand...

Wie die meisten von uns hatte ich gelernt, dass vor allem negative, unangenehme Gefühle lästig oder unerwünscht sind. Wer freut sich schon, wenn er von Angst überwältigt wird, und wer weint schon gern vor anderen?

Klar, ich hatte Gefühle, aber am liebsten waren mir die guten, und wenn die anderen auftauchten, hatte ich keine Ahnung, was ich mit ihnen anstellen sollte. Ich hielt sie in Schach, so gut ich konnte, und riss mich zusammen. Ich war Perfektionist und wollte etwas in meinem Leben erreichen. Komm mir also nicht mit Gefühlsduselei.

Die gelegentlichen Ausbrüche.... Nun ja....

Inzwischen habe ich einiges über Gefühle und die "Methodik" des Fühlens gelernt.
Ich habe z.B. gelernt, dass es Gefühle nur im Gesamtpaket gibt, also die guten UND die schlechten, oder gar keine.

Wenn wir die schlechten Gefühle vermeiden wollen, verlieren wir unseren Zugang zu den guten und werden zu "Tod auf zwei Beinen". Wir funktionieren bestens, aber wir sind nicht sehr glücklich.

Und ich habe gemerkt, dass Fühlen, ein aktives mich auseinander setzen mit meinen negativen Gefühlen und mich "hindurch-bewegen" mich jünger gemacht hat, schöner und weiser.

In meinen Seminaren beobachte ich, wie Teilnehmer nach einer "Fühl- und Verbindungs-Übung" (dem sog. Joining) im Gesicht völlig verändert sind, viel entspannter, verjüngt, strahlend. So, dass es auch die anderen Teilnehmer sehen können.

Wie kann das sein, obwohl sie gerade vielleicht Trauer, Angst oder Dissoziation, das Gefühl von Nichts, gefühlt hatten?

Kurz erklärt: Gefühle sind Energie, und wenn wir sie fühlen, statt sie zu unterdrücken, gewinnen wir diese Energie zurück. Sie sind wie roher Diamant, und indem wir sie fühlen, verarbeiten wir sie bzw. sie uns (!) zu Schmuckstücken.

Wir brauchen unsere Gefühle, wenn wir lebendig leben wollen. Und erstaunlicher Weise ist es möglich, zu fühlen und gleichzeitig zu atmen.

Sei mutig. Stelle dich deinen Gefühlen, welche du lieber vermeidest. Bitte evtl. jemanden um Unterstützung, aber nutze diese Energie und verwandle sie. Sie macht bzw. hält dich jung. Sie macht dich schöner, weiser und kompetenter. Und wenn du die Gefühls-Kette bis zum Ende verfolgst, landest du IMMER bei dem Gefühl und der Erfahrung von Liebe.

Wenn du mehr darüber lernen willst: nächste Woche biete ich einen Vortrag und bis Jahres-Ende noch zwei Tagesseminaremit dem Thema "Fühlen kann man lernen" an. Sei dabei und erfahre es selbst.

Hab Mut. Wage es zu fühlen. Dein Herz kennt den Weg und die Liebe führt dich sicher ans Ziel!


Anne-Kathrin Koch

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