Wie du Ziele erreichen kannst, ohne dich zu pushen

13.01.2021 von Anne-Kathrin Koch

Wenn du es gewohnt bist, dich anzutreiben und zu pushen, und dies ändern möchtest, oder wenn dir die Kraft fehlt, um weiterhin so hart mit dir zu sein und du eine neue Strategie brauchst, dann ist dieser Blog für dich.

Typischerweise setzen wir zu Jahresbeginn neue Ziele, basteln Vision-Boards, wählen unser "Wort des Jahres" und setzen unsere Ausrichtung. Und ich dachte, das sollte und würde ich dieses Jahr auch wieder tun.

Doch ich hatte absolut keine Lust, keinen Antrieb und sogar Widerstände.

Ich entschied, mich nicht zu pushen, sondern eine andere Strategie zu fahren, nämlich:
Freundschaft, Akzeptanz und - auf einer ganz praktischen Ebene - Vereinfachung.

In meiner Erfahrung ist es nämlich so:

Wenn die Vorwärtsbewegung nicht funktioniert, hilft stattdessen ein Innehalten und Durchatmen und Sein mit dem, was gerade ist.

So entschied ich, innerlich Ja zu dem zu sagen, was gerade war:

  • Ich schloss Freundschaft mit meiner Antriebslosigkeit.
  • Ich akzeptierte meine Langsamkeit.
  • Ich entschied, dass ich auch ohne Vision-Board okay bin, und
  • ich gab mir die Erlaubnis, meiner eigenen Geschwindigkeit und meinem inneren Puls zu folgen, auch wenn es dem, was mein Kopf mir erzählte, widersprach.

Außerdem habe ich auf der ganz praktischen Ebene rigoros vereinfacht.

An einem Tag war meine To-Do Liste sehr lang und mein Energielevel sehr niedrig. Und so nahm ich meine Liste, strich alles nicht absolut Überlebensnotwendige durch und verschob und ersetzte sie durch diverse Maßnahmen an Selbstfürsorge.

Ich hielt ganz bewusst und pro-aktiv Ausschau danach, wie ich meinen Tag noch mehr vereinfachen könnte.

Das Spannende ist, dass dieses Freundschaft schließen, Akzeptieren und Vereinfachen ein absolutes Paradox ist. D.h., wir wollen keine Freundschaft schließen, und wir wollen nicht akzeptieren, und wir wollen nicht vereinfachen, weil wir meinen, dass wir dann nicht mehr in die Gänge kämen oder nichts mehr auf die Reihe kriegen würden.

Tatsächlich trifft aber das Gegenteil zu. Ja, vielleicht kriegst du temporär etwas nicht geregelt, dafür aber nimmst du dich selbst mit und bist dir treu, und darüber gewinnst du wieder Energie, so dass du dann Dinge schneller oder effizienter, wenn auch zu einem anderen Zeitpunkt, erledigt bekommst.

Bei mir war es jedenfalls so, dass ich am Ende von meinem Mir-treu-sein und Langsam-sein und Vereinfachen plötzlich - welch Überraschung! - doch ein kleines Vision-Board hatte und vor allen Dingen wieder Energie, um Dinge umzusetzen.

Indem ich willens war, zuzustimmen, dass ich nicht zu diesem Ergebnis kommen würde und trotzdem Okay bin, kam ich irgendwie doch genau dorthin, aber mühelos, von innen heraus, authentisch und mit Herz.


Von daher möchte ich dich einladen, dieses Paradox auch für dich zu testen:

  • Könntest du Freundschaft schließen mit deiner Langsamkeit?
  • Könntest du akzeptieren, dass dein Verstand vielleicht eine andere Meinung hat als dein Herz?
  • Und inwiefern könntest du heute deinen Tag vereinfachen?


Manchmal sind es die absolut kleinen Dinge, die doch einen Unterschied machen!

Und wenn dein Verstand aufschreit und sich beschwert, dass du es nun wirklich viiiiel zu einfach machst, dann ist es vermutlich genau richtig! ;-)

Wie immer, glaub es mir nicht einfach, aber teste es, und dann lass mich in den Kommentaren unter diesem Blog wissen: Was ist eine Möglichkeit, wie du deinen Tag heute vereinfachen könntest?

 

Frohes Innehalten, Durchschnaufen, Akzeptieren und Vereinfachen, und dann ein glückliches Neues Jahr!

Alles Liebe,
Anne-Kathrin



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