Wie du dich von Erschöpfung erholen kannst

22.09.2021 von Anne-Kathrin Koch

Wenn du Erschöpfung kennst oder das Gefühl hast, dir hätte jemand den Stecker gezogen, und Urlaub, Schlaf und Netflix nicht ausreichen, um dich zu regenerieren, und du daher Alternativen brauchst, dann ist dieser Blog für dich.

Lass mich zu Beginn zwischen Müdigkeit und Erschöpfung unterscheiden:

  • Bei Müdigkeit ist es durchaus hilfreich, ein Nickerchen oder eine Pause zu machen. Müdigkeit können wir auf diese Weise innerhalb weniger Tage ausgleichen.
  • Erschöpfung hingegen fühlt sich anders an, stärker und tiefgreifender, vielleicht fühlst du dich platt, ausgelaugt, energielos, kraftlos oder antriebslos. Erschöpfung kann über Wochen oder sogar Monate andauern. Und es scheint egal zu sein, wie viel wir schlafen, uns ausruhen oder wie viel Zeit wir mit Netflix verbringen - wir erholen uns nicht.


An diesem Punkt möchte ich heute ansetzen.
Die Krux bei Erschöpfung ist, dass wir das Gefühl haben, keine Kraft oder Energie zu haben. Entsprechend ist unser Bedürfnis, uns zurückzuziehen und nichts zu tun.

In meiner Erfahrung nützt diese Strategie in solchen Momenten jedoch nicht.

Nichts tun, bei Erschöpfung, tut nichts.
Nichts hilft nicht.

Das Nichts-Tun lässt uns abhängig davon sein, dass sich zufällig irgendwann etwas ändert. Wir sind wie ein Stück Holz im Wasser, das nur bewegt wird und seine Position verändert, wenn das Wasser sich und es bewegt.

Ich unterstelle dir, dass du dich nicht abhängig fühlen und wie ein Stück Holz im Wasser sein magst…

Daher lass uns schauen, wie du dich in Bewegung bringen und so pro-aktiv das Gebiet der Erschöpfung durchqueren kannst.

An besonders schlechten Tagen brauchen wir besonders kleine Kleinigkeiten, mit denen wir uns nähren und bewegen können.

Diese Kleinigkeiten können sein:

  • Yoga (wenn sich Arme und Beine zu schwer anfühlen, fang mit Atmung, Kopf und Händen an)
  • Meditation
  • Tai Chi / Qi Gong
  • Progressive Muskelentspannung
  • Fantasiereisen
  • Körperreise***
  • Waldbaden
  • Spaziergang
  • Cranio Sakral
  • Shiatsu
  • Weinen
  • An Blumen riechen
  • Zum Lieblingslied bewegen
  • Bewusstes, tiefes Atmen
  • Inspirierendes Buch lesen oder Podcast hören
  • Tiefgründiges Gespräch
  • Haustier bewusst und achtsam streicheln


Dies sind Kleinigkeiten, die das Nervensystem regulieren können und den Körper und den Geist zur Regeneration bewegen.

Und wenn du das Gefühl hast, deinen normalen Spaziergang oder die Yogaübungen nicht zu schaffen, investiere erstmal nur 5 Minuten. Passe es an, so wie es geht, aber begnüge dich nicht mit Nichts. Denn Nichts hilft nicht! Ohne Bewegung bewegen wir nichts!

Das ist zumindest meine Erfahrung.


Welche Strategien hast du schon erprobt und als tauglich erlebt, um dich aus der Erschöpfung zu holen?
Lass mich in den Kommentaren unter diesem Blog wissen.

Und bitte teile diesen Artikel großzügig, damit Menschen sich erinnern, dass sie das Gebiet der Erschöpfung aktiv durchqueren können und nicht so ausgeliefert sind, wie sie sich fühlen.


Alles Liebe und gutes „sich bewegen“,
Anne-Kathrin

 

*** Eine schöne, von mir angeleitete Körperreise, gefolgt von den Klängen eines sanften Meeres (von mir mit der Oceandrum gespielt), kannst du => hier erwerben.

 

P.S.: Nichts tun, bei Erschöpfung, tut nichts. Daher fang mit Babyschritten an, z.B. => mit meiner angeleiteten Körperreise.

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