Wie du der Vergleichs-Falle entkommen kannst

24.03.2021 von Anne-Kathrin Koch

Vor ein paar Tagen war ich seit langem mal wieder an dem Punkt, an dem ich alles hinschmeißen und nächstes Mal als Katze inkarnieren wollte.

Es war nicht wirklich etwas vorgefallen, doch ich hatte mich zu lange in den sozialen Netzwerken aufgehalten und war IHR begegnet:

Der großen, fiesen und alles vernichtenden Vergleichs-Falle.

Kennst du sie auch?
Wir schauen anderen Leuten in ihrem Profil oder ihrer Story zu, sehen Bilder von ihrem scheinbar perfekten Leben, sehen ihre Frisuren und ihre Körper, sehen ihre Follower und Likes, ihre Urlaubserinnerungen und ihre Abenteuer .... - und dann sehen wir uns.

Die Vergleichs-Falle sagt uns, wir seien zu klein, zu groß, zu dick, zu dünn, zu faul, zu langweilig, zu träge, ..., oder nicht gut/ erfolgreich/ glücklich/ diszipliniert/ fleißig/ ... genug.

Sie lässt uns - unterm Strich - immer als Verlierer oder Versager dastehen, und freut sich über die Macht, die wir ihr gegeben haben.

Sie hofft, dass wir sie nicht durchschauen und als das erkennen, was sie ist:

Eine Illusion.


Immer wieder, wenn ich mit Menschen spreche, mit denen ich mich vergleiche und die in meinen Augen so viel "besser" sind als ich, stelle ich fest, dass diese Menschen genau das gleiche Thema haben!

Auch sie fühlen sich "nicht gut genug" und vergleichen sich ebenfalls mit anderen, die sie als "besser" erleben.

Die Vergleichs-Falle ist ein Garant für schlechte Laune und Selbstkritik. Doch hier sind ein paar Wege hinaus:

  • Komm nächstes mal als Katze zur Welt. Am besten im alten Ägypten.

  • Unterziehe deine Wahrnehmung einem Realitäts-Check, d.h.: Sprich mit jemandem, den du bewunderst, und frage sie, ob ihr Leben wirklich so perfekt ist, wie du glaubst.
    Du wirst überrascht sein....

  • Erkenne das Menschsein: Jeder hat Momente, in denen er sich nicht gut genug fühlt. Du bist damit nicht alleine! Lass dich atmen.

  • Spiel das „Was wäre, wenn“- Spiel:
    Was wäre, wenn du gut genug und genau richtig wärst, wie du bist?
    Was wäre, wenn an dir nichts falsch oder kaputt wäre?
    Was wäre, wenn das Leben, das dich erschaffen hat, keinen Fehler gemacht hätte?
    Was wäre, wenn der Storch sich nicht verflogen und dich doch auf dem richtigen Planeten abgesetzt hätte?
    Was wäre, wenn du am richtigen Punkt in deinem Leben wärst?
    Wie würdest du dich dann fühlen?

  • Denke an die Menschen, die du liebst und die dich lieben. Meinst du wirklich, sie wären so blöd, ihre Zeit mit dir zu verschwenden, wenn du so ein Versager wärst?
    Im Zweifelsfall, frage sie: "Ich hab gerade vergessen, warum ich liebenswert bin. Könntest du mich bitte erinnern?"



Und damit schick die Vergleichs-Falle wieder zurück auf die Zuschauer-Bank. Sie hat auf dem Spielfeld deines Lebens nichts verloren!


Gefällt dir der heutige Gedanke? Dann hinterlass mir einen Kommentar unter dem Blog:

Welche der vorgeschlagenen Möglichkeiten möchtest du jetzt oder beim nächsten Mal anwenden, um dich aus der Vergleichs-Falle zu befreien? Oder welche anderen Trick hast du bereits erfolgreich genutzt?


Und bitte teile diesen Artikel mit deinen Freunden und in deinen sozialen Netzwerken, so dass wir uns ein bisschen weniger vergleichen und dafür ein bisschen mehr lieben können.


Alles Liebe,
Anne-Kathrin


P.S.: Kennst du schon mein gratis Befindlichkeits-PDF, mit dem du die passende Worte finden kannst, um zu beschreiben, wie es dir tatsächlich geht?
Wenn nicht, lade es dir hier herunter und begnüge dich nicht länger mit dem typischen, nichtssagenden "gut" oder "geht so".

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