Wie du deine Lebensaufgabe finden kannst

03.06.2020 von Anne-Kathrin Koch

Bist du auf der Suche nach deiner Lebensaufgabe? Fragst du dich manchmal, was deine Existenz eigentlich soll? Dann hab ich heute Inspiration für dich.

Wenn wir uns fragen, wozu wir hier auf diesem Planeten sind, was unsere Aufgabe und unser Zweck in diesem Leben sind, halten wir uns meistens an der Form auf. Sprich, wir wollen wissen, ob wir in dem einen oder in dem anderen Job tätig sein sollen, ob wir mit diesem oder einem anderen Partner oder vielleicht doch als Solist unterwegs sein sollen, und wo vielleicht sogar unser lokales Zuhause sein soll.

Und dann wird es verwirrend. Wir machen vielleicht unsere pro-contra Listen, probieren eine Entscheidung nach der anderen, oder leben einfach mit der Unsicherheit und dem Gefühl, nicht so recht zu wissen, wofür wir bestimmt sind.

Die bislang schönste Definition von Lebensaufgabe, die mir begegnet ist, fand ich in dem Buch von Mastin Kipp "Claim your power".

Er regt an, die Lebensaufgabe nicht als Form und eine bestimmte Tätigkeit oder Ausdrucksart zu betrachten, sondern als ein Gefühl:
Ein Gefühl, welches in verschiedenen Lebensphasen auf unterschiedliche Arten Ausdruck finden wird.

In seinem Buch führt er durch einen Prozess hindurch, um zu den beiden Hauptgefühlen vorzudringen und dann auch ein „Purpose Statement“ zu formulieren.

Mögliche Gefühle können u.a. sein:

  • Freiheit
  • Verbundenheit
  • Liebe
  • Freude
  • Humor
  • Leichtigkeit
  • Inspiration
  • Gelassenheit
  • Leidenschaft
  • Zugehörigkeit


Für mich hat es total Sinn gemacht. Es hat mir außerdem den Druck genommen, wissen zu müssen, wie die Form ausschaut. Und paradoxerweise kann ich nun mehr Lebenssinn spüren.


Mein erstes Hauptgefühl ist Freiheit. Und wenn ich zu den glücklichsten Momenten in meinem Leben zurückschaue, dann hat diese Freiheit auf unterschiedliche Arten Ausdruck angenommen.

Als Kind fühlte ich mich frei beim Trampolin-springen oder wenn ich im Wald unterwegs sein konnte.
Später drückte sich Freiheit im Reisen oder bei Seminarbesuchen aus.
Und heute erlebe ich Freiheit unter anderem in der Begleitung und im Coaching von Weggefährten, sei es in meiner Praxis oder in meiner klinischen musiktherapeutischen Arbeit.
Trotz unterschiedlicher Ausdrucksformen zieht sich dieses Gefühl wie ein roter Faden durch mein Leben.


Und so lade ich dich ein, nach deinem Hauptgefühl Ausschau zu halten.

Wenn deine Lebensaufgabe gar kein Tun wäre, sondern "nur" ein Gefühl, was könnte es für dich sein? Welches Gefühl ist dir am Allerwichtigsten? Welches Gefühl ist deine Nummer 1? Welches Gefühl ist deine Essenz?
Und was wäre, wenn dieses Gefühl deine Lebensaufgabe wäre?

Bitte teile diesen Blog, wenn er dich inspiriert, und lass mich gerne auch in den Kommentaren wissen, was dein Hauptgefühl - und damit womöglich deine Lebensaufgabe - ist.


Alles Liebe,
Anne-Kathrin

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