Wie du besser wirst, dich auch mit Schwächen zu lieben

21.04.2021 von Anne-Kathrin Koch

Haderst du mit dir, wenn du geschwächt, krank oder nicht so leistungsfähig bist? Ärgerst du dich über jeden Tag, den du dich krankmelden musst? Betrachtest du Arbeitsunfähigkeit als Zeichen von Schwäche? Oder bist du einfach nur zu streng mit dir?

Dann ist dieser Blog für dich.

Ich kenne es jedenfalls gut von mir: wenn ich alle Termine absagen und Klienten verschieben muss, mache ich das sehr ungerne, hadere und feilsche.
Ich arbeite gerne und bin dankbar für die Zeit, die ich mit meinen Patienten und Klienten habe. Und wenn mir die genommen wird, hab ich wirklich Mühe.

Ich glaube, keiner ist gerne krank, und Krankheit als Zeichen von Schwäche zu sehen, sich zu ärgern oder zu versuchen, sich mit der Heilung zu „beeilen“ sind sicherlich sehr menschliche Reaktionen.

Doch heute stelle ich dir einen Weg vor, wie du - unter anderem - in solchen Momenten konstruktiver mit dir selbst umgehen kannst.

Der Weg heute heißt Akzeptanz.
Bevor du innerlich aufstöhnst oder Augen rollst, schnauf erst mal durch und lies weiter ;-)

Akzeptanz ist ein sehr kraftvolles Paradox. Es ändert zwar nicht Umstände, aber es ändert unser Erleben und unsere Gefühle und in der Folge auch unser Verhalten.

Akzeptanz hat nichts mit Resignation zu tun, und es ist auch kein“ Jo dann halt“.
Akzeptanz ist ein simples Anerkennen, dass ist, was ist. Es ist ein "Ja, ich hätte es gerne anders, und ja, es passt mir nicht, und ja, es ist, was ist."

Dadurch werden wir emotional erwachsen und handlungsfähig und hören mit der nervigen Nörgelei auf.
Wenn es regnet, regnet es. Dann kann ich mich noch so sehr darüber aufregen, es regnet trotzdem. Und solange ich damit beschäftigt bin, mich darüber aufzuregen, werde ich nicht anfangen, zu überlegen, wo ich denn jetzt einen Schirm aufbewahrt habe.


Ich muss nicht mögen, dass ist, was ist. Ich kann es aber trotzdem anerkennen, und dann auch schauen, was ich jetzt daraus machen möchte.

Es ist die Wende von Sich ausgeliefert, als Opfer und ungerecht behandelt fühlen, schmollen, nörgeln, verzweifeln hinzu Barmherzigkeit mit sich selbst, Handlungsfähigkeit, Selbstliebe und Genesung.

Was möchtest du?

Wenn dir Akzeptanz erst mal schwer fällt, erkenne auch das einfach an!

Mit Akzeptanz setzt du genau an dem Punkt an, an dem du dich gerade befindest. Wenn du Mühe hast, erkennst du an, dass du Mühe hast. Wenn du dich ärgerst erkennst du an, dass du dich ärgerst. Und mit jedem Ja zu dem, was sowieso ist, sagst du auch ja zu dir und bringst dadurch mehr Mitgefühl für dich selbst auf.

Keiner wird besser mit Peitsche - wir werden besser mit Liebe. Und Akzeptanz ist ein Ausdruck von Liebe.

Lass mich in den Kommentaren unter diesem Blog wissen: Wie könntest du dich heute in Akzeptanz üben? In welchem Bereich willst du wählen, Ja zu sagen, auch Ja zu dir, deinen Gedanken und Gefühlen, um dich damit zu entlasten und etwas freundlicher mit dir selbst zu werden?

Wenn dir dieser Gedanke gefällt, teile diesen Blog-Artikel bitte großzügig, damit noch mehr Menschen sich mit dem Paradox der Akzeptanz aus der Strenge mit sich selbst und anderen befreien können.

 

Alles Liebe,

Anne-Kathrin

« Zurück


P.S.: Wenn dir dieser Blog gefallen hat, dann leite ihn bitte weiter und teile ihn mit deinen Freunden!

« Heißt deine Devise (bislang) Durchhalten? Sind Kleinigkeiten wirklich genug? »

Kommentare

Einen Kommentar schreiben


* Pflichtfelder sind mit einem Sternchen markiert.

« Zurück

Erhalte meine Blogs per E-Mail

Danke für dein Interesse!

Profitiere von praktischen Infos und Beziehungs-Tipps – kostenlos per E-Mail.





Newsletter*

Datenschutz*