Wenn du abends schlecht einschläfst - und was du tagsüber tun kannst

26.08.2020 von Anne-Kathrin Koch

Kennst du das?
Du liegst im Bett, bist müde und willst und solltest schlafen. Doch es geistern dir zu viele Gedanken durch den Kopf. Du schreibst - in Gedanken - noch Emails, führst Gespräche, findest passende Antworten auf doofe Bemerkungen - wären sie dir doch nur mal gleich in der Situation eingefallen! - , machst die Einkaufsliste oder planst Projekte. Und das Kopf-Kino hält dich von deinem wohl-verdienten und nötigen Schlaf ab.

Nun, du bist damit nicht allein - und es gibt Lösungsansätze!

Neulich habe ich mich dabei ertappt dass ich, obwohl ich müde war, nicht einschlafen konnte. Denn in Gedanken war ich am Arbeiten. 5 Blogs und 3 Video-Skripte später wurde mir bewusst, dass ich nur zwei Möglichkeiten habe:

Entweder, ich warte, bis es von alleine besser wird, bis die teilweise sich-wiederholenden Gedanke-Dialoge von alleine aufhören und ich wieder besser einschlafen kann. Das könnte Tage, Wochen oder Monate dauern.

Oder aber ich sorge dafür, dass ich das, was mich beschäftigt oder auch besorgt, TAGSÜBER pro-aktiv verarbeite, so dass es mich nicht abends oder nachts, wenn ich nicht mehr "abgelenkt" bin, vom Schlafen abhält.


Zum Thema "Verarbeiten" stelle ich immer wieder fest, dass es nicht nur reicht, Gedanken zu wälzen, sondern dass es irgendeine konstruktive Ausdrucksform braucht.

Es muss raus aus meinem Kopf. Es muss raus aus meinem Körper. Es muss raus aus meinem System.

Es gibt auch dieses Sprichwort: Wir verarbeiten Dinge nicht mit Gedanken, sondern wir verarbeiten sie mit unseren Händen.

Es muss also raus, aber nicht weggeworfen, sondern verwandelt und transformiert. In unserem Universum können wir nicht Sachen einfach nur wegwerfen - und sie sind weg. In irgendeiner Form bleiben sie erhalten, und es kommt uns allen zu Gute, wenn wir recyceln.

Müll lagern oder wegkippen und dann die Augen verschließen und so tun, als wäre er weg, funktioniert nicht. Irgendwann stinkt's.

Aber verwandeln funktioniert.
Und wenn wir dies tun, haben wir wieder was davon und können es auf neue und konstruktive Art ge-brauchen.

Hier sind bewährte Verarbeitungs-Möglichkeiten:

  • Wir können das, was uns beschäftigt, aufschreiben, aus dem Kopf raus und zu Papier bringen, und im Tagebuch durch die Mühle drehen.

  • Wir können in einem Gespräch Worte dafür finden, Gedanken und Gefühle benennen und aussprechen. Dadurch machen wir es für uns selbst hörbarer und greifbarer.

  • Wir können die Themen in Bewegung umsetzen, vielleicht sogar ver-tanzen.

  • Wir können es ver-malen.

  • Vertonen.

  • Wir können etwas Kreatives erschaffen.

  • Werkeln.

  • Bildhauern.

  • Den Garten und die Erde beackern.

  • Holz sägen.


Nicht mit der Vorstellung, es einfach nur raus zu schaffen. Sondern mit der Vorstellung, die Energie, die in den Gedanken und Gefühlen drin steckt, zu ge-brauchen, zu verwandeln und etwas Gutes daraus entstehen zu lassen.


Und so lade ich dich ein, mit den Dingen, die dich beschäftigen, nicht einfach nur passiv zu sitzen, sondern sie aktiv zu nehmen und kreativ zu verwandeln. Bevorzugt tagsüber ;-) Denn du kannst die Oberhand gewinnen, und du kannst handlungsfähig sein.

Du hast vielleicht nicht in der Hand, wie sich die Situationen, die dich beschäftigen, verändern, aber du hast in der Hand, was du daraus machst, und wie und wie lange du dich mit ihnen beschäftigst.


Lass mich in den Kommentaren unter dem Blog wissen: Wie wirst du die Energie gebrauchen? Mit welcher Form wirst du sie verwandeln? Willst du schreiben, sprechen, malen, dich bewegen, etwas mit den Händen erschaffen, oder etwas anderes?

Wenn dich dieser Blog-Beitrag inspiriert, teile ihn wie immer großzügig. Wir können nicht wissen, welche Reise er nimmt und für wen er gerade relevant ist.


Alles Liebe und frohes Kreieren und Werkeln,

Anne-Kathrin

 

P.S.: Möchtest du Dinge gemeinsam mit mir verarbeiten und verwandeln? Dann --> melde dich bei mir für deinen individuellen Coaching-Termin, vor Ort oder online.

« Zurück


P.S.: Wenn dir dieser Blog gefallen hat, dann leite ihn bitte weiter und teile ihn mit deinen Freunden!

« Nimmst du dich wichtig genug? - Selbstfürsorge im Alltag Machst du dir (zu viele) Sorgen? »

Kommentare

Einen Kommentar schreiben


* Pflichtfelder sind mit einem Sternchen markiert.

« Zurück

Erhalte meine Blogs per E-Mail

Danke für dein Interesse!

Profitiere von praktischen Infos und Beziehungs-Tipps – kostenlos per E-Mail.





Newsletter*

Datenschutz*