Was deine Gedanken bewirken können

10.11.2015 von Anne-Kathrin Koch

Ich bin gerade von einer 4-wöchigen Reise zurück, zunächst 10 Tage Weiterbildung mit Chuck und Lency Spezzano in ihrem Zuhause auf Hawaii, gefolgt von einer Camper-Urlaubs-Tour durch den Westen USA.

Vielleicht erzähle ich davon bei Gelegenheit mehr, doch heute möchte ich mit dir ein Beispiel teilen, das aufzeigt, wie kraftvoll unsere Gedanken sind.

Scheinbar sind es nur Gedanken, privat und nicht greifbar, und meistens machen wir uns keine Gedanken darüber, was für Auswirkungen sie haben können, aber vielleicht ändert sich das ja heute.

Chuck und Lency leben auf der feuchten Seite Oahus, im schönen Regenwald. Mitten in den Tropen :-) - Genau wie Moskitos. :-(
Und die freuen sich ganz besonders, wenn ich da bin.

Inzwischen hab ich mich durch eine Reihe von Schutz-Sprays getestet und gelernt, damit umzugehen, doch mit so Stellen wie "unter der Fußsohle" gelingt es ihnen dann doch noch, mich zu überraschen.

Mückenstiche begleiten mich schon mein Leben lang (Mein Rekord liegt bei 160. Zeitgleich, versteht sich.), genauso wie Paranoia, wenn nur eine Schnake im Zimmer ist, und allergische Reaktionen.

Irgendwann hab ich jedoch festgestellt, dass es einen Zusammenhang zwischen meiner "Paranoia" und der Schwellung bzw. dem Juckreiz der Stiche gibt.
Sprich, wenn ich mich über einen Stich aufgeregt habe, wurde er dick und fing an zu jucken. Bin ich gelassen geblieben, blieb auch der Stich ruhig.

Ziemlich erstaunlich, oder?

Und das konnte ich jetzt auf Hawaii wieder üben und erfahren. Ganz bewusst hab ich mich bei jedem Stich entschieden, ruhig zu bleiben und mich nicht zu ärgern (Bis auf einer, als ich fand, dass es jetzt doch wirklich genug sei. Genau der juckte daraufhin mehrere Tage).

Das heißt, meine Gedanken, meine Entscheidung darüber, wie ich auf die Umstände reagierte, haben die Reaktion und das Ergebnis bestimmt. Nicht umgekehrt!

Ich musste mich jedoch schnell entscheiden, gleich in der ersten Minute. Aber dennoch - ist das nicht genial? Und alles mit meinen Gedanken und bewussten Entscheidungen!

Selbst, wenn wir die Umstände nicht immer optimieren können, haben wir dennoch die Macht, ihre Auswirkungen auf uns mit zu bestimmen!

Und genau dazu möchte ich dich herausfordern:

Welche Situation gibt es in deinem Leben, in der du "allergisch" reagierst und die dich entsprechend beeinträchtigt?
Was passiert, wenn du in der gleichen Situation bewusst entscheidest, dich nicht aufzuregen, sondern gelassen zu bleiben?
Wieviel "Juckreiz" bleibt dann noch übrig?


Teile deine Erfahrung in den Kommentaren, und bitte teile den Blog mit einem Freund, der auch von dem bewussten Gebrauch der Macht der Gedanken profitieren könnte.

Wir sind nie machtlos. Wie schon Viktor Frankl (Psychiater und KZ-Überlebender) sagte, haben wir IMMER die Macht, unsere Einstellung und unsere Reaktion unter den gegebenen Umständen zu wählen.

Nutze sie!


Anne-Kathrin Koch


Sent on the road :)

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