Perfektionimus oder Wagemut?

04.07.2018 von Anne-Kathrin Koch

Hawaii, Winter 2004:
Ich komme von einem Spaziergang am Strand zurück und treffe meinen Bekannten im Garten an. Er ist Flötenspieler und gerade dabei, seine neuen Errungenschaften zu testen. Er bietet mir an, es selbst auch einmal zu probieren, und hält eine Bambus-Flöte in meine Richtung.

Ich lehne ab. Ich kann keine Flöte spielen. Und die Tatsache, dass es sich schief anhören würde, wenn ich es ausprobieren würde, hält mich ab, es überhaupt zu probieren. Ich will können, aber nicht lernen. Denn lernen bedeutet für mich auch zu versagen, und das kommt einem Perfektionisten wie mir nicht in die Tüte.

Ich schaue mir selbst mit dieser inneren Logik zu und beschließe, dass es Zeit für eine emotionale und mentale Reha ist. Ich greife doch zur Flöte und probiere mich. Und siehe da, es erklingen Töne und die Welt dreht sich noch immer.

An diesem Tag wird mir klar, wie sehr Perfektionismus uns abhalten kann, Dinge auszuprobieren und zu wagen. Davon handelt dieses bewusst unperfekte Video.

Schau's dir an, und vielleicht möchtest auch du deinen Perfektionismus in Reha schicken und durch Wagemut ersetzen.

Nachdem du dir das Video angeschaut hast, lass mich in den Kommentaren darunter wissen:

Was ist eine Kleinigkeit, von der dich dein Perfektionismus bisher abgehalten hat und die du nun trotzdem wagen möchtest?

Oder: was hast du gewagt und es kam gut, außer dass vielleicht dein Ego etwas geschmolzen ist?

Jeder Fortschritt braucht Mut. Vielleicht wird dein Perfektionismus aufschreien, doch wie wäre es, ihn in Reha zu schicken und anzufangen, mutiger zu leben?


Wenn dich dieser Gedanke oder dieses Video inspiriert haben, teile es bitte mit jemanden der bis lang noch streng zu sich ist, und mache damit euch beiden Mut!



Alles Liebe und bis bald,

Anne-Kathrin

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1 Kommentar

Inge

Hallo Kathrin, dein Video hat mich zu einer spontanen, nicht perfekt überlegten Antwort animiert.
Es tut gut, dich zu sehen und dir zu sagen, dass mir dein Video seeehr gefällt. Das Thema Unperfektheit begleitet mich auf allen Wegen mehr und mehr und ich gebe mich mich aus Zeitmangel und Erschöpfung immer öfter meiner Unperfektheit hin. Und siehe da... geht mir sogar gut damit .
Einfach schön, wie wir uns doch verändern und bereichern können.
Eine gute Zeit für dich.
Inge

Antwort von Team Anne-Kathrin Koch

Liebe Inge, ganz herzlichen Dank für deinen Kommentar. Viel Freude weiterhin mit dem Thema der Unperfektheit und wer weiß vielleicht brauchst du dann schon bald den Zeitmangel und die Erschöpfung gar nicht mehr dafür ;-), Liebe Grüße Ursula Winkler (Team Anne-Kathrin Koch)

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