Nicht auf die Worte kommt es an

17.05.2017 von Anne-Kathrin Koch

Hast du schon mal erlebt, dass deine Worte, egal, wie klug du sie gewählt oder wie artistisch du sie eingesetzt hast, beim anderen nicht verständlich ankamen?
Oder hattest du schon mal Mühe, den Worten eines anderen Glauben zu schenken? Oder hast du ihm geglaubt, aber dennoch warst du verwirrt, weil irgendwas nicht gepasst hat?

Nun, du bist nicht die/der Einzige.

Vom Kommunikationsforscher Albert Mehrabian wissen wir, dass Worte nur 7% unserer Kommunikation ausmachen. Zwar sind diese 7% wichtig, bis wir dir Kunst der Telepathie gemeistert haben, aber sie reichen nicht.
Und auch der beste Tonfall und die ausgefeilteste Gestik reichen nicht, wenn du mit deiner Kommunikation wirklich etwas erreichen willst.

Das, was "lauter" spricht als alle Worte sind deine Taten, deine Handlungen und dein Verhalten. Und nur, wenn das, was du sagst, mit dem, was du tust, kongruent ist, kann es funktionieren.

Hier zwei Beispiele:

  1. Wenn du sagst "Ich liebe dich", aber dann etwas tust, womit du den anderen wissentlich verletzt, wird er Mühe haben, dir zu glauben.

  2. Und wenn jemand sagt, sie wolle dir helfen, dir dann aber mit ihrem Verhalten die Luft abschnürt oder dich behindert, ist dir nicht geholfen.

Bist du bereit, dir unseren heutigen Gedanke zu Nutze zu machen?

Schritt 1:
Lass dir eine Person oder eine Sinn kommen, mit der du deine Kommunikation verbessern möchtest, und dann prüfe ganz ehrlich, und hol dir vielleicht noch Rückmeldung von einem guten Freund, der dir wohlgesonnen - aber auch ehrlich - ist:

  • Gibt es Verhaltensweisen oder Handlungen deinerseits, die mit dem, was du sagst, nicht übereinstimmen oder dem sogar entgegen stehen?
  • Oder denkst du etwas anderes, als du sagst?
    Auch das würde Auswirkungen haben und eurem Erfolg im Weg stehen!
  • Oder sind deine Handlungen kongruent, aber entsprechen nicht der "Sprache", die der andere versteht? Wenn du z.B. gerne Blumen schenkst, als Ausdruck deiner Unterstützung, aber der andere Blumen nicht ausstehen kann, kommt es nicht gut.

Prüfe, ob deine Handlungen kongruent sind und korrigiere, was es zu korrigieren gilt!


Schritt 2:
Lerne über und erforsche den anderen. Lerne, was ihn froh macht und wie er sich unterstützt und geliebt fühlt. Lerne SEINE Sprache, statt zu erwarten, dass er deine sprechen soll. Bau du die Brücke zu ihm, auf eine Art und Weise, die für ihn begreiflich ist.

Damit erweiterst du deine eigenen Kommunikations-Kompetenzen und leistet einen wichtigen Beitrag zum Gelingen eurer Beziehung. Und der andere wird es dir danken.

Dies ist übrigens auch sehr hilfreich, wenn du Geburtstags-Geschenke besorgst. Meisten schenken wir das, was uns selbst gefallen würde, statt wirklich zu fragen, ob es den Geschmack des anderen trifft... ;-)

 

Handlungen sprechen lauter als Worte.

Wenn du sagst, dass du über Kommunikation lernen willst, dann aber nicht entsprechende Schritte unternimmst, wird es zum einen für dich nicht funktionieren - das ist das Ärgerlichste - und dein Umfeld wird diese Aussagen von dir irgendwann als "heiße Luft" abschreiben.

Insbesondere für dich selbst fände ich es schade.
Kommunikation ist definitiv lernbar - dafür bin ich selbst Beispiel - und der Gewinn unbezahlbar.



Fang heute an. Nutze meine beiden vorgeschlagenen Schritte, teste sie und teile deine Aha's und Erkenntnisse in den Kommentaren unter diesem Artikel.

Und bitte teile diesen Blog mit deinen Freunden und Bekannten, auf dass auch sie Kommunikations-Künstler werden und auch ihr Potential noch mehr nutzen.


Frohes Verhalten-ist-lauter-als-Worte-Anwenden  :-)

Anne-Kathrin

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