Machst du dir (zu viele) Sorgen?

12.08.2020 von Anne-Kathrin Koch

Machst du dir Sorgen um die Zukunft, und darum, was passieren könnte? Oder bist du um Dinge besorgt, die einfach sind wie sie sind? Machst du dir vielleicht um deine Familie Gedanken, während du räumlich von ihnen getrennt bist? Und willst du für dieses "Sich sorgen" einen Lösungs-Gedanken finden? - Dann ist dieser Blog für dich!

Sich Sorgen machen ist total menschlich. Manchmal wird es sogar als "Ausdruck von Liebe" gesehen, im Sinne von:
"Ich mach mir Sorgen um dich, weil du mir wichtig bist".

Doch wenn wir hinschauen, stellen wir fest: sich-Sorgen-machen hilft nicht wirklich und ändert nichts. Es führt nur dazu, dass sich die Beteiligten schlecht fühlen.


Prüfe es für dich dich: Wenn du dir Sorgen machst, wie fühlst du dich?
Frei, leicht, glücklich, lebendig, zuversichtlich? Oder eher schwermütig, gedämpft, eng, ängstlich, unsicher, und natürlich besorgt?

Und wenn du erlebst, wie jemand sich um dich Sorgen macht, wie fühlst du dich da?
Sagst du: "Juhu, die Person hat mich so lieb, und ich fühle ihre Liebe", oder sagst du eher: "Mach dir nicht so viele Gedanken, ich krieg das schon hin", weil es dir unangenehm ist?

Sich Sorgen machen nützt nichts. Es vermiest uns nur den Tag.

Was aber würde passieren, wenn wir das Thema mit den Sorgen ein ganz klein wenig drehen würden....

Statt sich UM Dinge oder Menschen zu sorgen, könnten wir FÜR Dinge und Menschen sorgen. Wir könnten FÜR Lösungen sorgen.


Zum Beispiel:
Statt dir Sorgen zu machen, ob dein Geld für die Rente reicht, prüfe, wo du etwas zur Seite legen oder geschickt anlegen könntest.

Statt um deine Kinder besorgt zu sein, während du auf der Arbeit bist, sorge für eine vom Himmel gesandte Betreuung, mit der DU dich wohlfühlst.

Statt dir um deine Beziehung Sorgen zu machen, prüfe, wie du in deine Beziehung investieren könntest.

Zum Beispiel....

Dabei muss dein Kopf nicht sofort wissen, wie diese Lösung aussehen könnte, und du musst sie noch lange nicht für möglich halten!

Aber alleine, wenn du willens bist, diesen Gedanken mitzudenken, und dich von einem "sich Sorgen um" zu einem "sorgen für die Lösung" wendest, wie fühlst du dich?

Stärker oder schwächer?
Ausgeliefert oder eher handlungsfähig?

Kannst du bemerken, dass dieser kleine innere Richtungswechsel schon etwas bewirkt?

Lass dich atmen.


Du verlagerst deine Aufmerksamkeit. Du siehst zwar weiterhin das Problem, aber du betrachtest es nicht länger als Endstation, sondern als Zwischenschritt auf dem Weg zu etwas Anderem.

Und da unsere Energie der Aufmerksamkeit folgt, öffnen wir unser Bewusstsein durch diese kleine Veränderung in der inneren Perspektive für Antworten, die es vielleicht vorher noch gar nicht gab!


Selbst, wenn es erst mal nur deine Befindlichkeit verändert, ist dies ein Riesenschritt. Denn wenn du dich anders fühlst, besser fühlst, kannst du klarer denken und dadurch wieder konstruktiver handeln.
Du hilfst also dir und dann auch der Situation.


Glaube es mir nicht einfach, aber teste es!

Und lass mich in den Kommentaren unter diesem Blog wissen:
Was verändert sich in deiner Befindlichkeit? Wie fühlst du dich, wenn du diese kleine Veränderung in der Perspektive vollziehst? Besser oder schlechter?


Wenn ich dieser Gedanke inspiriert oder du ihn interessant findest, teile ihn bitte großzügig, so dass auch andere Menschen auf die Idee kommen können, statt sich zu sorgen, bewusst für die Lösung zu sorgen.

Und wenn ein Teil deiner Lösung darin besteht, dir Unterstützung zu holen, --> melde dich bei mir für deinen persönlichen und individuellen Einzel-Coaching-Termin, vor Ort oder online.

Alles Liebe und gutes Sorgen,

Anne-Kathrin

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2 Kommentare

Hilli

Wow, das Wechseln vom UM zum FÜR, das gefällt mir extrem gut. Danke für die tolle Anregung!! Hilli

Antwort von Anne-Kathrin Koch

Danke Hilli! Freut mich, dass dieser Gedanke für dich hilfreich ist!

:-)

Sabine

Vielen Dank Anne-Kathrin ! Super Gedankenansatz. Du hast recht, sich Sorgen machen fühlt sich schlecht an und zieht runter. Beim Umdenken fühlt es sich gleich viel besser an !!! Danke & liebe Grüße Sabine

Antwort von Anne-Kathrin Koch

Tschakka! :-)

Sehr gerne!

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