Lehrerin der Selbstliebe

10.02.2015 von Anne-Kathrin Koch

Mein allererster Blog vor mehr als einem Jahr handelte von Perfektionismus. Damit kenne ich mich bestens aus und entsprechend ist Selbstliebe Teil meines Lernens in diesem Leben.

Ich war 18, als ich diese Reise antrat, denn ich realisierte, dass ich bis dato nie wirklich mich selbst gefragt hatte, was MIR eigentlich wichtig war. Ich hatte mich selbst in Perfektionismus und der-Welt-gefallen-wollen verloren. Seit dem rehabilitiere ich mich also und lerne immer mehr und immer wieder, mich selbst genauso wichtig zu nehmen wie andere mir wichtig sind, und mir selbst mit Herz und Güte zu begegnen und mich auch einfach Mensch sein zu lassen.

Eine tolle Lehrerin in dieser Hinsicht ist für mich unsere Katze Prinzessin. Wir gaben ihr diesen Namen, weil sie schon als Baby voller Stolz, jedoch ohne Arroganz, umher lief, mit einer unwiderstehlichen Ausstrahlung von: "Ich bin toll! Habe ich nicht Glück, das ich ICH sein darf?! Schau, wie toll ich bin!  Man muss mich einfach lieb haben!"

Sie hat sich das beibehalten und immer wieder zeigt sie mir, dass sie sich selbst einfach liebt und sich treu ist, ohne viel Wind zu machen. Sie weiß, dass sie toll ist, sie genießt sich selbst und sie erfreut sich an sich selbst. Außerdem sorgt sie gut für sich.

Neben einer gesunden Portion Selbstbewusstsein hat das auch zur Folge, dass sie einfach glücklich ist. Damit wiederum ist sie total ansteckend und anziehend, jeder findet sie süß und will sich ihr zuwenden. Und das genießt sie und lässt sich von allen verfügbaren Händen streicheln. Dabei schnurrt sie so laut und hingebungsvoll, dass die Hände gar nicht mehr aufhören möchten....

Ihr Glücklichsein und ihre Fähigkeit, sich selbst zu lieben, machen sie unwiderstehlich.

Natürlich hat sie auch mal Momente von Unmut, dennoch ist sie einfach eine glückliche und (selbst-)liebende Katze und findet immer wieder ihren Weg dorthin zurück.

Manchmal weise ich sie zurecht, weil sie mal wieder kein Konzept von Nein hatte - ihre Antwort ist dann ein Schnurren, was mir immer wieder den Wind aus den Segeln nimmt!

Sie lebt es mir einfach vor und dadurch lehrt sie und erinnert mich.

Es heißt, Glücklich sein sei genauso ansteckend wie die Grippe.

Welcher „Virus“ möchtest du sein?

 

Anne-Kathrin Koch

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