Kann ich nach 20 Jahren Beziehung noch etwas ändern?

22.01.2020 von Anne-Kathrin Koch

"Kann ich nach 20 Jahren Beziehung noch etwas ändern?"

Dies fragte mich neulich eine Klientin, deren langjährige Beziehung eingefahren war.

Die kurze Antwort lautet: Absolut!
Es ist nie zu spät, Dinge in Bewegung zu bringen und zum Besseren zu wenden!

 


Beziehungen sind sowieso niemals statisch, in jedem Moment werden sie entweder besser oder schlechter. Wenn wir sie einfach nur laufen lassen, werden sie meistens eher schlechter.

Es ist wie bei deinen Zimmer-Pflanzen auch: Wenn du sie nicht regelmäßig gießt und düngst, werden sie irgendwann nicht mehr blühen oder auch vertrocknen.

Je früher und je regelmäßiger du natürlich anfängst, deine Beziehung zu nähren und sie auf guten Wegen zu halten, umso leichter geht es. Wenn du 20 Jahre nichts gemacht hast und dann erst anfängst, ist es etwas mühevoller, und es wird vermutlich auch etwas länger dauern, bis du positive Veränderung bemerken kannst. Doch es wird etwas bewirken.

In meinem Pflanzen-Beispiel wirst du vielleicht sagen: "Ja, aber irgendwann ist die Pflanze vielleicht auch einfach kaputt." Und ja, vielleicht ist sie das. Doch wenn du sie einfach nur wegwirfst, wirst du es nicht herausfinden.

Lass uns also die Optionen betrachten: 

  1. Du kannst sagen: „Es ist mir viel zu mühsam, ich beende diese Beziehung und fang vielleicht irgendwo anders von vorne an.“
    Das ist auf jeden Fall dein gutes Recht, aber nicht unbedingt die beste Lösung. Denn du wirst dich selbst in die neue Beziehung mitnehmen. Und wenn du nicht etwas bei dir änderst, wirst du irgendwann wieder genau so eine vertrocknete Pflanze haben.


  2. Du kannst auch sagen: „Es ist mir zu mühsam. Jetzt sind wir schon so lange zusammen, jetzt ist es halt so, es wird sich eh nichts ändern“ - und du sitzt es einfach aus. Solche Partnerschaften gibt es viele.
    Kannst du natürlich machen, aber eine glückliche Lösung ist es nicht. Es sei denn, du bist glücklich darin, unglücklich zu sein…  ;-)


  3. Die dritte Option ist: Du fängst an, dir die Mühe zu machen. Du fängst bei dir selbst an. Du veränderst dich in deinem Inneren. Du fängst an, konstruktiv zu werden. Du fängst an, dich in Bewegung zu bringen. Du fängst an, deinen Beitrag zu deiner Beziehung zu prüfen, dir bewusst zu machen und zu korrigieren.


Ich behaupte, du wählst die dritte Option. Und dann können zwei Dinge passieren:

Mit großer Wahrscheinlichkeit wirst du merken, dass deine leblose Beziehung wieder lebendiger wird. Und du bleibst hoffentlich am Ball und nutzt die Welle der gesegneten Veränderung.

Es könnte eventuell (wenn auch unwahrscheinlicher) sein, dass ihr beide feststellt, dass ihr eure Wege wirklich getrennt weitergehen wollt. Von außen betrachtet sieht das dann vielleicht nach Scheitern aus, es kann sich jedoch sehr erfolgreich anfühlen. Und meistens kommt es gar nicht dazu, weil die neue oder zurückgewonnene Lebendigkeit eine Trennung überflüssig macht.

Selbst, wenn ihr euch irgendwann wirklich trennen solltet, wirst du in deinem Inneren wissen, dass du die Zeit und die Gelegenheit genutzt hast.


Was du in der einen Beziehung nicht gelernt hast, wird dir in der nächsten wieder begegnen. Daher nutze deine jetzige Beziehung, um zu lernen und zu wachsen, um Fortschritte zu machen und deine Beziehungskompetenz zu erweitern. Das kann auch bedeuten, für dich einzustehen und für dein Wohlbefinden Verantwortung zu übernehmen.


Es ist wirklich nicht zu spät. Und es geht um DICH, um DEINE Fortschritte und um DEIN Glücklichsein.

Wie du von mir weißt, braucht es beide, um es zu vermasseln, doch nur einen, damit es gelingt.

Also hab Mut und fang an, die Pflanzen wieder zu wässern und zu düngen!


Wenn du persönliche Unterstützung von mir diesbezüglich möchtest, --> kontaktiere mich für deinen individuellen Termin.

Und wenn du diesen Blog hilfreich oder inspirierend findest, teile ihn bitte mit jemanden, der vielleicht kurz davor ist, zu resignieren und aufzugeben. Teile das Wissen und damit die Hoffnung!


Alles Liebe,

Anne-Kathrin

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