Kämpfst du mit deinem Körper?

14.08.2019 von Anne-Kathrin Koch

Wenn du jemals mit deinem Körper unzufrieden bist, weil er nicht so ist oder macht, wie du willst, und aus dieser Schleife rauskommen möchtest, dann ist dieser Blog für dich.

Vor einigen Wochen hatte ich eine Erkältung. Nicht wirklich dramatisch, aber sehr lehrreich!

Ich war körperlich noch fit genug, um mich zu Hause o.k. bewegen zu können, aber zu schlapp, um auch nur zwei Treppenstufen zu nehmen.

Darüber war ich extrem verärgert. Ich wäre lieber arbeiten gegangen, statt eingeschränkt zu sein.

Wenn ich wenigstens krank genug gewesen wäre, um die Tage einfach zu verschlafen, hätte ich es ja vielleicht noch eingesehen. Aber so war es irgendwie etwas dazwischen: nicht krank genug, um nur zu schlafen, aber auch nicht fit genug, um irgendetwas Gescheites mit meiner Zeit anzufangen.

Während ich also vor mich hin schmollte und Mühe hatte, meinen inneren Frieden zu finden, machte ich mir Gedanken über die Auswirkungen meiner Gedanken.

Ich versetzte mich in die Lage meines Körpers. Da war er: angeschlagen und schwach, es ging ihm nicht gut, und er war hart am arbeiten, um das Gleichgewicht und seine Gesundheit wiederherzustellen.

Und dann hatte er es noch mit mir, seiner zickigen "Bewohnerin" zu tun, mit meiner schlechten Laune und mit meinen mentalen Angriffen auf ihn!

(Dass Gedanken sehr reale Auswirkungen haben und Situationen unterstützen oder belasten können, ist bereits nachgewiesen. Siehe auch mein Blog: "Wählst du klug?")

Ich machte also meinem Körper das Leben unnötig und zusätzlich schwer.

Und ich überlegte: Was wäre, wenn mein Körper gerade in solchen Momenten meine Unterstützung und meine liebevollen Gedanken bräuchte, statt noch jemanden, der ihm aktiv die mentale und emotionale Peitsche gibt und ihm gegen den Karren fährt?

Schließlich sitzen unser Körper und wir im gleichen Boot! Anstatt gegen ihn anzukämpfen, könnte ich auch schauen, wie ich ihn besser unterstützen könnte. Ich könnte mit ihm zusammenarbeiten, für unser beider Wohl.

Obwohl er nicht macht, wie ich es gerade möchte, könnte ich trotzdem Ja zu meinem Körper sagen; trotz seiner vermeintlichen Fehler, seinem Krank-Sein, seinem Nicht-Perfekt-Sein…

Dieses innere Ja verändert zunächst einmal nicht die Situation, aber es löst den inneren Konflikt. Allein dadurch fühlen wir uns bereits besser. Und dann können wir tatsächlich eine unterstützende und wohlwollende Haltung einnehmen, wieder besser denken und konstruktiver handeln. Und gleichzeitig fällt es auch unserem Körper wieder leichter, seine Aufgaben zu erfüllen.

Irgendwie ist unser Körper ja auch nur ein Mensch… Und wie wir auch, lebt er besser und verändert und heilt sich leichter mit Unterstützung und Barmherzigkeit, statt mit Unfreundlichkeit und Peitsche.


Ich brauchte ein paar Tage, bis ich mich soweit hatte, dass ich eine freundliche Haltung meinem kranken Körper gegenüber einnehmen konnte...  Doch als es gelang, konnte ich die Beschleunigung im Heilungsprozess sehr deutlich spüren.

Daher meine Anregung:
Egal, was du vielleicht gerade an deinem Körper auszusetzen hast - wie wäre es, Barmherzigkeit und Mitgefühl und Wertschätzung zu entwickeln?

Dein Körper ist auch nur ein Mensch... und du könntest wählen, freundlich mit ihm zu sein.

Immer wieder. Von Moment zu Moment.

Wenn dir dieser Gedanke gefällt, teile ihn und vor allem, praktiziere ihn, und bevölkere diese Welt mit einem freundlichen, wohlwollenden und barmherzigen Menschen mehr.


Alles Liebe,
Anne-Kathrin

P.S.: Wenn du dich in Barmherzigkeit und Freundschaft mit dir selbst üben und Selbstangriff und Strenge überwinden möchtest, bist du beim nächsten Webinar am 27. August willkommen. Plätze sind wie immer sehr begrenzt.

--> Infos zum Webinar über Barmherzigkeit mit sich selbst

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