10 Tipps, um mit Lagerkoller und Home-Office bei Verstand zu bleiben

01.04.2020 von Anne-Kathrin Koch

Wir leben gerade in einer Zeit von Ausgangsbeschränkungen, Ausgangssperren, Kurzarbeit und Home Office, und wenn du es nicht gewohnt bist, deinen Tagesplan selbständig zu gestalten, verbirgt diese Situation leichte "Depressionsgefahr".

Die gewohnten Strukturen fallen weg. Es gibt keine oder weniger Erwartungen der anderen, weniger “Druck von außen“. Gleichzeitig gibt es die höhere Belastung, z.B. durch die Kinderbetreuung daheim. Zusätzlich, versteht sich ;-)
Von Außen kommt wenig Stabilität.

Demnach braucht es sehr viel mehr Selbstdisziplin, und wir selbst sind aufgerufen, uns selbst Stabilitität in den eigenen Strukturen zu geben.

 

Daher hab ich hier 10 Tipps für dich, mit denen du durch ungewohnte Home-Office und Lagerkoller-Zeiten leichter hindurch kommen kannst:

  • Dusche wie gewohnt. Das klingt vielleicht etwas lächerlich, aber es ist verlockend, wenn uns sowieso keiner sieht, außer vielleicht der engsten Familie, sich etwas gehen zu lassen. Doch sich duschen und sich frisch zu machen ist ein Teil, der zu unserem Wohlbefinden beiträgt. Keiner mag Müffel. Und du musst dich schließlich die ganze Zeit über riechen.

 

  • Zieh dich ordentlich an. 24 Stunden im Gammel-Look drücken irgendwann auf die Laune!

 

  • Bewege dich. Daran muss ich mich selbst immer wieder erinnern, denn es ist verlockend, am Schreibtisch zu versacken. Doch unser Körper braucht Bewegung! Und wenn du gerade in einem Land mit Ausgangssperre bist, werde kreativ! Lerne den Moonwalk im Wohnzimmer oder nutze Spüli auf dem Boden als Laufband (bei YouTube zu finden... ob es funktioniert, keine Ahnung, und ich übernehme keine Haftung ;-))

 

  • Geregelte Mahlzeiten. Wenn du es gewohnt bist, in die Kantine zu gehen, werde zu deinem eigenen Kantine-Chef. Koche vor. Bei uns wird zum Beispiel immer abends gekocht, und zwar genug, damit für mich für am nächsten Mittag noch was da ist und ich mich nicht mitten in meinem Arbeitstag in die Küche stellen muss.

 

  • Plane deine Pausen vorher. Plane, wann du zum Mittag isst, plane, wann du Kaffeepause machst, und dann folge deinem Plan.

 

  • Finde die Sonne. Wo in deiner Wohnung oder auf deinem Balkon oder auch in deinem Garten kannst du ein sonniges Plätzchen finden? Von wo aus in deiner Wohnung siehst du den Himmel? Halte Ausschau nach der Weite und lass deinen Blick sich entspannen.

 

  • Wenn du isoliert bist, geh in Kontakt. Nicht nur irgendwelche Videos bei WhatsApp weiterleiten, sondern richtig. Altmodisch. Schreiben. Sprechen. Telefon oder Video.

 

  • Verschwende nicht deine Zeit! Warte nicht, sondern bleibe pro-aktiv!
    Ich sehe im Moment so viel seltsame Nachrichten, die nur die Langeweile widerspiegeln... Du brauchst die Zeit nicht tot zu schlagen. Stattdessen prüfe: Was ist der beste Nutzen deiner Zeit? Was wolltest du schon immer tun, und nie hattest du Zeit dafür? Vielleicht ist jetzt der Zeitpunkt!
    Entscheide bewusst, was du mit dieser Zeit anfangen willst. 12h Netflix können mal ganz nett sein, werden aber deine Seele nicht nähren!

 

  • Mach es deinem Haustier nach. Zumindest Hunde und Katzen sind Meister darin, zu genießen, zu entspannen, zu spielen und dabei ihren Bedürfnissen zu folgen. Wenn du auch eine Katze oder ein Hund hast, lerne von ihnen! Wie es bei Hamstern oder Vögeln aussieht, weiß ich nicht, doch wenn auch sie in dieser Hinsicht Vorbilder sind, super! Lass mich in den Kommentaren davon wissen!

 

  • Finde die kleinen Dinge, für die du dankbar sein kannst. Dankbarkeit ist ein unglaublich kraftvolles Werkzeug, das unseren Fokus verlagert, Dinge in eine Perspektive setzt, und garantiert deine Laune hebt!



Hast du noch mehr Tipps, um gut durch diese Zeiten zu kommen?

Dann lass mich in den Kommentaren unter diesem Blog wissen (es wird nur der von dir gewählte Name zu deinem Kommentar veröffentlicht), und lass uns Ressourcen zusammentragen!

Und bitte teile diesen Blog auch großzügig! In dieser Zeit können wir uns gar nicht genug gegenseitig unterstützen.


Alles Liebe und frohes Schnaufen,
Anne-Kathrin

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2 Kommentare

Rita Wittmer-Braun

Damke für die Tipps.
Ich gehe jeden Tag mindestens eine Stunde spazieren.
Die frische Luft und die Sonne geniessen muss einfach sein. Und die Natur beobachten, die sich im Frühling täglich verändert, - wunderbar.
Und im Haus: Schränke und Schubladen durchforsten
Was man da alles findet! ...Und entsorgen kann.
Und die guten alten Fotoalben anschauen - herrlich!
usw. usw.....
Bleibt gesund und kommt gut durch die nächsten Wochen.
Liebe Grüsse

Antwort von Anne-Kathrin Koch

Danke liebe Rita! Yep, Frischluft steht auch ganz oben, je nach Möglichkeit!

Auch dir gute Gesundheit und frohes Schnaufen!

liebe Grüße, Anne-Kathrin

Horst Hacker

Hallo Anne-Kathrin.
über Deine kleinen Tipps musste ich lachen.
Ich bin in einem systemrelevanten Unternehmen angestellt, nein nicht medizinischer Bereich. Vor den Leutchen habe ich einen Heidenrespekt. Die meisten leisten dort Wahnsinniges.
Ich bin froh, wenn ich abends heim komme und die Füsse hochlegen kann und nichts mehr tun muss.
Die freie Zeit geniesse ich in meinem Garten, Ruhe, frische Luft zum Schnaufen und der strahlend blaue Himmel.
Bleib gesund.

Antwort von Anne-Kathrin Koch

;-) Du auch, und gutes Erholen!

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