Ich nehme es und mach was daraus!

23.12.2014 von Anne-Kathrin Koch

In den letzten Wochen habe ich mich intensiv damit beschäftigt, wie wir Probleme lösen und funktionierende Wege finden (eigentlich erstaunlich simple), und wie wir uns verhalten, wenn wir dies nicht tun.

Dezember ist für viele ein stressiger Monat. Zum einen bringt der Gedanke von Weihnachten, Harmonie und Liebe natürlich alles zum Vorschein, was da nicht reinpasst, sprich, unsere Aggressionen und ungelösten Konflikte, die wir sonst unter unserem hübschen Gesicht ganz gut zu verbergen wissen. Zum anderen ist für die meisten mit Weihnachten das Jahr zu Ende und in diesem vorgezogenen Jahresabschluss entsteht manchmal das Gefühl, als ob es kein Morgen mehr gäbe und deshalb alles noch heute fertig werden muss.
Ich selbst bin immer noch dabei zu lernen, wie Dezember mein Lieblings-Monat werden könnte Mein Kalender war an manchen Tagen übervoll und vor lauter to-dos wusste ich nicht, wo ich anfangen sollte. Und dann, wenn ich mir endlich eine schöne Prioritäten-Liste erstellt hatte, kam mir irgendwas dazwischen und warf alles wieder über den Haufen. Juhu.

Wenn es anstrengend, stressig oder irgendwie unbequem wird, tauchen in uns unseren beiden Ur-Reaktionen auf: Flucht oder Angriff.
Entweder wir verfallen in den inneren Rückzug, in ein lebloses Funktionieren, Zeit absitzen und warten, bis es besser werden soll, während wir uns als handlungsunfähig und äußeren Umständen ausgeliefert erleben. Oder aber wir gehen in Reaktion, strengen uns umso mehr an, ärgern und beschweren uns, rebellieren, rollen die Augen und gehen dagegen.

Beide Strategien funktionieren leider nicht. Der Flucht-Reflex geht offensichtlich auf Kosten unseres Glücklichseins und morgen ist das Problem immer noch da. Und auch der "Angriff" kostet uns Kraft. Mit beiden Wegen ändert sich in der Regel nichts und wir bleiben abhängig von äußeren Veränderungen. Beides fühlt sich unbequem an.

Heute lade ich dich ein, einen dritten Weg in Erwägung zu ziehen, von dem ich aus persönlicher und professioneller Erfahrung sagen kann, dass er funktioniert und auch der einzige ist, der funktioniert.
Ich nenne ihn "Flucht nach vorne". Wobei "Flucht" nicht wirklich eine Flucht, sondern eher eine Lösung darstellt.
Dafür müssen wir uns dem Unbequemem freiwillig (!) hinwenden, hinschauen, in Kontakt damit gehen, um es dann anzugehen und den Weg hindurch zu finden. Es ist eine innere Haltung von "hinein und hindurch", mit offenen Augen. Statt uns zurückzuziehen oder dagegenzugehen, hast du die Einstellung von "Ich nehme es und mache etwas daraus".

Es ist unsere Einstellung, die Probleme und Herausforderungen löst. Statt zu schauen, was gehen soll und nicht geht, schau, was geht und gehe es an. Hinein und hindurch. Einen Fuß vor den anderen. Und dabei schön brav weiter atmen. Du kannst auch deine Herzens-Weisheit nutzen, um den nächsten Schritt zu erfühlen und zu erkennen, was als nächstes zu tun ist.

Rückzug und Angriff nützen uns nichts. Und es ändert sich auch nichts, bis wir einfach erwachsen werden und es angehen. Hinein und hindurch. Und am Ende des Tages weißt du, dass du dein Bestes gegeben hast, und morgen ist ein neuer Tag und du schaust und spürst wieder hin und setzt wieder einen Fuß vor den anderen.

Zur Unterstützung habe ich heute und morgen noch wertvolle Angebote in meinem Adventskalender. Also, reinschauen und mitmachen.

Hab schöne Weihnachten und vielen Dank für die vielen netten Rückmeldungen zu meinen Blogs! Ich halte euch in meinem Herzen.

 

Anne-Kathrin Koch

« Zurück


P.S.: Wenn dir dieser Blog gefallen hat, dann leite ihn bitte weiter und teile ihn mit deinen Freunden!

« Kurz-Urlaub In Besitz nehmen, was dir gehört »

Kommentare

Einen Kommentar schreiben


* Pflichtfelder sind mit einem Sternchen markiert.

« Zurück

Erhalte meine Blogs per E-Mail

Danke für dein Interesse!

Profitiere von praktischen Infos und Beziehungs-Tipps – kostenlos per E-Mail.





Newsletter*

Datenschutz*