Heißt deine Devise (bislang) Durchhalten?

19.05.2021 von Anne-Kathrin Koch

Wenn du dich dabei ertappst, dass du am Durchhalten und Warten bist, zum Beispiel, bis die Pandemie endlich vorbei ist, bis du deinen Urlaub planen kannst, bis der Arbeitstag rum ist, bis die Rente beginnt, dein Partner zur Vernunft kommt, das Wetter schöner wird, …, und du deine Zeit nicht länger absitzen, sondern sie stattdessen nutzen und in dieser Hinsicht eine andere Perspektive möchtest, dann ist dieser Blog für dich.


Als ich anfing, mich mit dem Thema für heute zu beschäftigen, fiel mir auf, wie weit verbreitet diese Mentalität des Durchhaltens und des Wartens ist.

Ein Freund von mir sagt zum Beispiel gerne: "Noch 20 Jahre bis zur Rente".
Oder wir sagen: "Na, die paar Stunden, die krieg ich jetzt auch noch rum."
Radio-Sender "helfen" durch die harte Woche und fiebern auf das Wochenende.
Manche Leute zählen die Tage bis zum nächsten Urlaub und warten darauf. Oder reden davon, was sie tun, wenn die Kinder endlich aus dem Haus sind.
Ich persönlich warte gerade, ob ich meine Pfingstpläne verwirklichen kann oder nicht.

Das Warten, Durchhalten und Zeit "absitzen" ist in unserer Gesellschaft weit verbreitet.
Und es ist sicherlich sehr menschlich, doch ich möchte dich und uns heute zu einer anderen Perspektive einladen:

Was wäre, wenn wir die Zeit, die wir haben, statt zum Warten zum Wachsen verwenden würden? Also eine Einstellung einnehmen von:

  • Inwiefern könnte ich diese Situation und diese Zeit für mich gerade nutzen?
  • Inwiefern könnte ich sie gebrauchen, um etwas zu lernen, etwas zu erschaffen, etwas zu verändern, mich über das Bisherige hinaus zu entwickeln?
  • Und dadurch die Zeit, die ich habe, intensiver und lebendiger nutzen und aktiv gestalten?


Wenn meine Familie scherzt: "Wer weiß, ob ich dann überhaupt noch lebe", ist es für die Älteren vielleicht kein Scherz mehr, sondern biologische Tatsache, aber auf die jüngeren Leute trifft es doch genauso zu!

Wir wissen nicht, wie viel Zeit wir auf diesem Planeten haben und wann unsere Zeit zum Abtreten gekommen ist. Was wir wissen ist: unsere einzige Zeit ist jetzt.

In diesem Warten lockt uns immer das Möhrchen vor unserer Nase, das sagt: "Wenn…, dann…"

  • Wenn ich in Rente bin, dann kannst ich das machen, was ich möchte.
  • Wenn ich genug Geld habe, dann bin ich frei.
  • Wenn die Pandemie vorbei ist, dann können wir wieder aufatmen.
  • Wenn die Arbeit getan ist, dann kann ich Spaß haben.

Und unterm Strich läuft das alles hinaus auf ein: Wenn…, dann bin ich glücklich.


Doch was, wenn dieses "Dann" nicht kommt? Und was, wenn wir dieses "Dann" auch jetzt haben könnten?

Natürlich sind manche Umstände nicht einfach. Doch sie sind eine Einladung für uns, zu lernen, zu wachsen und wirklich kreativ zu werden, Wege zu finden, die es vorher vielleicht gar nicht gab, und statt uns von der Zeit benutzen zu lassen, sie zu nutzen.

Wir alle haben hier lebenslänglich. Doch ob wir uns als Gefangene fühlen oder frei, das liegt an uns.

Warten oder wachsen?
Was möchtest du?


Lass mich in den Kommentaren unter dem Text wissen, und bitte teile diesen Blog großzügig mit Menschen, deren Wohl dir am Herz liegt.


Alles Liebe,
Anne-Kathrin

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1 Kommentar

Anja S

Klar, manchmal ist ein WENN - DANN wichtig, richtig oder unumgänglich.
Zum Glück erinnere ich mich öfter an diese beiden Tatsachen, die ich für mich gefunden habe:

"Die Arbeit läuft dir nicht davon, wenn du deinem Kind den Regenbogen zeigst,

ABER

der Regenbogen wartet nicht, bis du mit der Arbeit fertig bist."

(Eine Chinesische Weisheit)

UND

"Erfolg hat 3 Buchstaben: TUN!" laut Johann Wolfgang von Goethe

ICH kann MEIN Glücklichsein beeinflussen.

WENN ich jetzt handele - DANN entscheidet sich jetzt Weiteres für MEIN LEBEN !

Danke, liebe Anne-Kathrin!

Anja S

Antwort von Anne-Kathrin Koch

:-) Danke dir, liebe Anja!

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