5 Wege, um mit Überforderung umzugehen

15.07.2020 von Anne-Kathrin Koch

Wenn du dich schon mal überfordert oder gestresst gefühlt hast und Anregungen im Umgang damit haben möchtest, dann ist dieser Blog für dich!

Er ist direkt aus meinem persönlichen Leben gegriffen, und ich teile meine Rangehensweise mit dir, für den Fall, dass sie auch für dich hilfreich ist oder dich zu weiteren Ideen inspiriert.


Vorgestern hatte ich keinen guten Start in den Tag. Ich hatte zwar meine Liste mit meinen to-do's, aber es lief nicht rund.

Das Leben kam dazwischen, und ich hab mich absolut zerrissen und gelähmt gefühlt.
Das Multi-Tasking hat mich überfordert wie schon lange nicht mehr.
Meine Laune und Motivation waren im Keller.
Mein Hirn konnte nicht mehr gescheit denken.

Zu viele Projekte gleichzeitig.
Zu viele Leute gleichzeitig, die von mir etwas wollten oder brauchten.
Zu viele Kommunikations-Kanäle (braucht die Welt wirklich WhatsApp, SMS, Facebook Messenger, LinkedIn UND Instagram Nachrichten ?!)

Dann noch Technik-Hürden mit Drucker und PC.

Und mein Auto ging kaputt.

Uaaah!!!


Ich fühlte mich wie ein Zombie und hätte am liebsten nur die Decke über den Kopf gezogen und geweint....

Doch das nützt ja auch nichts, also hab ich mich berappelt und mir mit diesen 5 Schritten geholfen:


1. Als sich die Gelegenheit dazu ergab, hab ich mir erstmal eine Umarmung geholt. Es geht doch nichts über etwas Körperkontakt, um das Glückshormon Oxytocin anzuregen!

2. Ich hab Prioritäten gesetzt und geschaut, was jetzt wirklich heute sein muss und was deshalb als Nächstes dran ist. Die anderen Sachen habe ich für den Moment ignoriert und hinten angestellt.

3. Ich hab immer nur einen Schritt nach dem anderen gemacht und war nur darauf ausgerichtet, was JETZT wirklich dran ist.

4. Nachdem ich das, was dringend und mit „Frist heute“ war, gemacht hatte, habe ich die anderen Sachen weiter ignoriert und mich stattdessen auf mein Wohlbefinden ausgerichtet:

Ich hab die Vögel gefüttert, Sonnenstrahlen getankt und den Apfelbaum gepflegt. Und mich dann meiner Kreativität gewidmet. Sprich: ich hab mich mit den nächsten Blog-Beiträgen beschäftigt.

Denn ich weiß, wenn ich mich darauf ausrichte, dir und euch etwas Hilfreiches anzubieten, bringt es auch mich in einen hilfreichen Modus. Ich wende mich nämlich etwas Konstruktivem zu, und ich lenke die Aufmerksamkeit von mir und meinem Leiden weg und hin zu einem Freundschaftsdienst.

Merke: Wenn wir aufrichtig und authentisch helfen, hilft es nicht nur dem anderen, sondern es hilft auch uns.

Das, was noch ansteht, muss natürlich immer noch gemacht werden. Dennoch habe ich die Wahl: Ich kann die Zähne zusammenbeißen und mich hindurch quälen, oder ich mach’s freiwillig und mit Freude.

Daher, wenn es mir irgendwie möglich ist, sorge ich zunächst dafür, dass ich mich besser fühle.
Denn wenn ich mich besser fühle, kann ich Dinge leichter, effektiver und schneller erledigen.
Und das hat nicht wirklich mit Zeit zu tun, sondern mit meiner inneren Aufmerksamkeit und meinen inneren Prioritäten.

Mit diesen 4 Punkten ging es schon mal wieder aufwärts und

5. als zusätzliches Leckerli gab’s noch einen Tee.


Fazit meines Tages:

  • Ich hab nicht alles gemacht, was ich ursprünglich machen wollte.

  • Ich hab dafür andere Dinge gemacht, die unerwartet waren.

  • Und ich hab zusätzlich für mein kreatives Wohlbefinden gesorgt, was mir dann in Kürze wieder zugute kommt.

  • Mein Auto ist immer noch kaputt. Und die Technik streikt auch noch. Aber ich atme wieder besser, und ich hol mir weitere Hilfe.



Was hast du für Strategien, mit denen du dich an einem doofen Tag wieder auf Kurs bringst? --> Lass mich in den Kommentaren unter diesem Blog wissen!

Kennst du jemanden, der sich auch manchmal überfordert und zerrissen fühlt und ein paar Werkzeuge gebrauchen könnte? Dann teile diesen Blog mit ihnen und lass uns uns gegenseitig in unserem Mensch-Sein unterstützen.


Alles Liebe,
Anne-Kathrin

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1 Kommentar

Sabine Drocur

Gehe mit meinem Hund in den Wald, genieße die Natur und atme frische Luft

Antwort von Anne-Kathrin Koch

Hach, das ist das Gute mit Hunden, sie halten uns in Bewegung ;-) Tschakka!

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